Bewertung:

Jeremy Blacks Biografie über König Georg III. erhält gemischte Kritiken. Die Leser bemängeln sowohl die umfangreichen Recherchen und detaillierten Einblicke als auch den Schreibstil und die Organisation. Während einige die Tiefe der Informationen über die Regierungszeit Georgs III. schätzen, finden andere das Buch schwer zu lesen und verwirrend, vor allem für diejenigen, die nicht über ein fundiertes Hintergrundwissen über die britische Geschichte verfügen. Das Buch wird als nicht für Anfänger geeignet beschrieben und bietet eine aufschlussreiche, aber dichte Erzählung.
Vorteile:⬤ Bietet gründliche Recherchen und umfangreiche Details über König Georg III. und seine Monarchie.
⬤ Bietet Einblicke in den Charakter Georgs III., seine Beziehung zu den Ministern und die britische konstitutionelle Monarchie.
⬤ Verbessert das Verständnis für die Kolonialgeschichte Amerikas und die britische Sichtweise während dieser Zeit.
⬤ Einige Leser fanden es trotz seiner Tiefe erhellend und gut strukturiert.
⬤ Schwierig und langweilig zu lesen, mit unzusammenhängenden Absätzen und verwirrenden Sätzen.
⬤ Nicht geeignet für Anfänger oder diejenigen, die mit der britischen Geschichte nicht vertraut sind, so dass einige Leser den Überblick verlieren.
⬤ Fehlt eine chronologische Struktur, was die Leser verwirren kann.
⬤ Einige Abschnitte sind übermäßig detailliert und langatmig, was zu Langeweile führt.
⬤ In einigen Exemplaren gibt es Probleme mit dem Zustand des Buches, z. B. fehlende Seiten.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
George III: America's Last King
Die sechzigjährige Regierungszeit Georgs III.
(1760-1820) war Zeuge und Teilnehmer einiger der wichtigsten Ereignisse der modernen Weltgeschichte: das Ende des Siebenjährigen Krieges mit Frankreich, der amerikanische Unabhängigkeitskrieg, die französischen Revolutionskriege, der Feldzug gegen Napoleon Bonaparte und die Schlacht von Waterloo 1815 sowie die Union mit Irland 1801. Trotz des Pathos der letzten Jahre des verrückten, blinden und vernachlässigten Monarchen ist es ein Leben voller Bedeutung und Interesse.
Jeremy Blacks Biografie befasst sich umfassend mit der Politik, den Kriegen und den innenpolitischen Problemen und stützt sich auf eine Fülle von unveröffentlichten Quellen aus Großbritannien, Deutschland und den Vereinigten Staaten. Anhand der umfangreichen Korrespondenz Georgs III. werden aber auch die Person selbst, sein starker religiöser Glaube und sein ausgeprägtes moralisches Pflichtgefühl gegenüber seiner Familie und seiner Nation beleuchtet.
Black berücksichtigt die wissenschaftlichen, kulturellen und intellektuellen Interessen des Königs wie kein anderer Biograf zuvor und erforscht, wie er von seinen Zeitgenossen gesehen wurde. Black identifiziert George als den letzten britischen Herrscher der dreizehn Kolonien, zeigt sein starkes persönliches Engagement im Kampf um Amerika auf und argumentiert, dass George selbst, seine Absichten und seine Politik, der Schlüssel zum Konflikt waren.