Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Analyse der Konferenz von Jalta, wobei der Schwerpunkt auf der Dynamik zwischen Stalin, Roosevelt und Churchill liegt, und erörtert die Ergebnisse und Auswirkungen ihrer Entscheidungen. Das Buch stützt sich auf eine Fülle von Dokumenten, Tagebüchern und historischen Zusammenhängen, was es zu einer äußerst detaillierten und aufschlussreichen Lektüre für Geschichtsinteressierte macht.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert, faktenreich und mit einem differenzierten Verständnis der Konferenz von Jalta
⬤ enthält neue Erkenntnisse aus sowjetischen Archiven
⬤ präsentiert detaillierte Hintergründe und Analysen der Ereignisse
⬤ fesselnde Erzählung, die die Atmosphäre der Treffen einfängt
⬤ hilft dem Leser, die Komplexität der internationalen Beziehungen während des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Krieges zu verstehen.
⬤ Einige Leser empfanden die Erzählung als unzusammenhängend, da verschiedene historische Perioden ausführlich behandelt wurden
⬤ Teile wirkten veraltet oder stützten sich zu sehr auf bereits etablierte Ansichten
⬤ einige Kritiker bemängelten die Voreingenommenheit des Autors, vor allem in Bezug auf FDR
⬤ gelegentliche Verwirrung aufgrund des Wechsels zwischen verschiedenen Zeiten und Ereignissen in der Erzählung.
(basierend auf 53 Leserbewertungen)
Yalta: The Price of Peace
Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine Dinnerparty mit drei der faszinierendsten historischen Persönlichkeiten aller Zeiten belauschen. In diesem bahnbrechenden Buch versetzt Sie ein begnadeter Harvard-Historiker in den Raum mit Churchill, Stalin und Roosevelt, als sie sich an einem entscheidenden Wendepunkt des Krieges treffen, um die Friedensbedingungen auszuhandeln.
Die Tinte war noch nicht trocken, als die gegenseitigen Beschuldigungen begannen. Die Konservativen, die Roosevelts New Deal hassten, beschuldigten ihn des Verrats. War er zu krank? Hatte er im Gegenzug für Stalins Versprechen, in den Krieg gegen Japan einzutreten, zu viel gegeben? Hätte er in Osteuropa mehr tun können? Sowohl die Linke als auch die Rechte würden Jalta für den Beginn des Kalten Krieges verantwortlich machen.
Plokhys Schlussfolgerungen, die auf einer beispiellosen Archivrecherche beruhen, sind überraschend. Er wendet sich gegen die herkömmliche, während des Kalten Krieges zementierte Weisheit und argumentiert, dass ein kränkelnder Roosevelt besser war, als wir glauben.
Es wurde viel über Roosevelts Umgang mit der Depression geschrieben, hier sehen wir ihn als Kriegschef. Jalta ist eine maßgebliche, originelle, lebendig geschriebene Geschichte, die Fans von Margaret MacMillans Bestseller Paris 1919 begeistern wird.