Bewertung:

Das Buch „Die Kunst der Kontroverse“ von Arthur Schopenhauer ist eine Sammlung von Aufsätzen, die sich mit Dialektik und Argumentationsstrategien befassen. Schopenhauer präsentiert 38 Tricks, um Debatten zu gewinnen, von denen viele humorvoll oder ironisch sind. Während seine Essays für ihre aufschlussreiche und klare Prosa gelobt werden, bemängeln einige Leser einen Mangel an Tiefe in bestimmten Bereichen.
Vorteile:Die Essays sind gut geschrieben und fesselnd und bieten wertvolle Einblicke in Kunst, Psychologie und Dialektik. Die Übersetzung von T. Bailey Saunders ist klar und verständlich und macht das Werk auch mehr als ein Jahrhundert nach seiner Fertigstellung noch unterhaltsam. Die Leserinnen und Leser schätzen die praktische Anwendung von Schopenhauers 38 dialektischen Strategien in alltäglichen Interaktionen und Debatten. Das Buch ist außerdem kostenlos in der Public Domain erhältlich.
Nachteile:Einigen Lesern mag es an Tiefe oder Komplexität mancher Aufsätze mangeln. Einige Rezensenten waren enttäuscht, dass das Buch nur wenig Relevanz für ihr ursprüngliches Interesse hatte (z. B. Liedtexte von Burt Bacharach). Darüber hinaus könnten einige die Argumentationstaktik Schopenhauers als unappetitlich oder heuchlerisch empfinden, da sie eher auf das Gewinnen als auf die Suche nach der Wahrheit ausgerichtet ist.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
The Essays of Arthur Schopenhauer; The Art of Controversy
Dieses frühe Werk von Arthur Schopenhauer wurde ursprünglich 1830 veröffentlicht und wird nun mit einer brandneuen einleitenden Biographie neu aufgelegt. Der Inhalt von "The Essays of Arthur Schopenhauer; The Art of Controversy" stammt vollständig aus seinen posthumen Schriften, herausgegeben und übersetzt von T.
Bailey Saunders. Arthur Schopenhauer wurde am 22. Februar 1788 in Danzig, einer polnischen Stadt an der Ostseeküste, geboren.
Seine Eltern stammten beide aus wohlhabenden deutschen Patrizierfamilien und zogen kurz nach der Annexion Danzigs durch die Preußen im Jahr 1793 nach Hamburg. Schopenhauer immatrikulierte sich 1809 an der Universität Gttingen und studierte dort zunächst Metaphysik und Psychologie bei dem angesehenen und polemischen antikantianischen Philosophen Gottlob Ernst Schulze.
Sein berühmtestes Werk, Die Welt als Wille und Vorstellung, begann Schopenhauer 1814 und veröffentlichte es fünf Jahre später. Dieser Text ist zu einem Kernstück der modernen Philosophie geworden, in dem der Autor argumentiert, dass die Welt von einem ständig unzufriedenen "Willen" angetrieben wird, der ständig nach Befriedigung sucht.
Er umfasst Aspekte der Erkenntnistheorie, Ontologie, Ästhetik, Ethik und eine starke Kritik am kantischen Ansatz zur Erkenntnis.