Bewertung:

In den Rezensionen zu „Die Knechtschaft des Willens“ wird eine kontroverse Debatte zwischen Martin Luther und Erasmus über den freien Willen und die Erlösung hervorgehoben. Viele Rezensenten loben das Buch für seine theologische Tiefe und Luthers leidenschaftliche Argumente, während andere den Ton und die Komplexität des Buches kritisieren und meinen, es sei für Gelegenheitsleser schwierig. Das Buch gilt als Grundlagentext der protestantischen Theologie, insbesondere wegen seiner klaren Haltung gegen den Begriff des freien Willens im Zusammenhang mit der Erlösung.
Vorteile:⬤ Unverzichtbar für das Verständnis der protestantischen Theologie und der Reformation.
⬤ Tiefgründige theologische Argumente für die Prädestination und die Rechtfertigung allein aus Gnade.
⬤ Leidenschaftliche und kraftvolle Schriften Luthers, die seinen Intellekt zur Geltung bringen.
⬤ Die Übersetzung von J.I. Packer ist bekannt dafür, dass sie zugänglicher ist als ältere Versionen.
⬤ Viele finden das Buch anregend und informativ in Bezug auf den freien Willen und Gottes Souveränität.
⬤ Komplexität und schwierige Sprache machen es für viele schwer zu lesen, besonders für diejenigen, die mit dem theologischen Kontext nicht vertraut sind.
⬤ Kritiker weisen auf Luthers persönliche Angriffe auf Erasmus hin, die manche als abstoßend und unprofessionell empfinden.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass Luther seine Punkte prägnanter hätte ausdrücken können, und kritisieren Wortklauberei und Redundanz.
⬤ Der Ton des Buches mag modernen Lesern hart oder bissig erscheinen, was seine Argumente schmälert.
(basierend auf 133 Leserbewertungen)
The Bondage of the Will
Dieses hervorragende Werk des bedeutenden Dieners Gottes, Martin Luther, eines der edlen Reformatoren, wird als eines der größten, wenn nicht das größte Werk Luthers anerkannt.
Luther selbst hielt es für seine beste Veröffentlichung. Obwohl Luther bestimmte Worte verwendet hat, die ich nicht verwenden sollte, habe ich mich doch getreu an seine eigene Ausdrucksweise gehalten, wie sie von Cole übersetzt wurde.
Luther spricht für sich selbst. Dieses Buch ist in der heutigen Zeit äußerst notwendig. Die Lehren vieler so genannter Protestanten stimmen mehr mit den Dogmen der Papisten oder den Ideen von Erasmus überein als mit den Grundsätzen der Reformatoren.
Sie stimmen mehr mit den Kanones und Dekreten des Konzils von Trient überein als mit irgendeinem protestantischen oder reformierten Glaubensbekenntnis. Wenn es dem Herrn gefallen sollte, einigen dieser so genannten Protestanten, auf die ich mich bezogen habe, durch die Lektüre dieses Werkes des großen Reformators Luther die Augen und das Verständnis zu öffnen, damit sie erkennen, dass sie gegenwärtig furchtbare Wahnvorstellungen glauben und lehren, die dem Wort Gottes und der protestantisch-reformierten Religion widersprechen, und sie veranlassen, zu den alten Pfaden zurückzukehren, dann wird die Arbeit von "THE SOVEREIGN GRACE UNION" nicht vergeblich gewesen sein.