Bewertung:

Anita Brookners Roman „Strangers“ befasst sich mit den Themen Einsamkeit, Altern und den Herausforderungen menschlicher Beziehungen durch die Figur des Paul Sturgis, eines Bankiers im Ruhestand, der ein einsames Leben in London führt. Die Geschichte entfaltet sich durch introspektive Selbstgespräche und Interaktionen, die Pauls innere Kämpfe und Beziehungen zu Frauen aus seiner Vergangenheit beleuchten, während er durch ein Leben voller Bedauern und verpasster Chancen navigiert.
Vorteile:Brookner wird für ihre exquisite Sprache, ihre tiefgründige Charakterentwicklung und ihre tiefgründigen Reflexionen über den menschlichen Zustand gelobt. Die Fans schätzen ihre Fähigkeit, komplexe emotionale Landschaften zu erforschen und glaubwürdige und realistische Charaktere zu schaffen. Das Buch ist bekannt für seine ergreifende Darstellung der Isolation und der psychologischen Feinheiten des Alterns.
Nachteile:Kritiker bemängeln, dass sich das Buch wiederholt und es gelegentlich an einer fesselnden Erzählung mangelt, und viele finden, dass die Selbstbeobachtung der Protagonistin ermüdend ist. Einige Kritiker äußern sich enttäuscht über die Charakterdynamik und stellen fest, dass Paul und die Frauen, mit denen er zu tun hat, manchmal flach oder unsympathisch wirken. Auch der melancholische Ton und die Fokussierung auf die Verzweiflung mögen nicht bei allen Lesern Anklang finden.
(basierend auf 48 Leserbewertungen)
Strangers
Paul Sturgis ist ein pensionierter Bankmanager, der allein in einer kleinen dunklen Wohnung lebt.
Er geht allein spazieren und isst allein zu Abend. Er sucht und genießt den kleinen Austausch mit Fremden: die fröhliche Australierin, die ihm die Haare schneidet, die Dame in der Reinigung.