Bewertung:

Die Rezensionen zu „Latecomers“ von Anita Brookner zeigen ein breites Spektrum von Meinungen über den Roman, wobei der Schwerpunkt auf der Charakterstudie und nicht auf der Handlung liegt. Viele Leserinnen und Leser schätzten die Tiefe und Introspektion der vier Hauptfiguren, ihre Freundschaften und die Erforschung von Themen wie Liebe, Erinnerung und Zugehörigkeit. Andere hingegen kritisierten das Buch als langweilig, repetitiv und mit zu wenig Handlung, so dass es als kürzeres Werk vielleicht besser funktioniert hätte.
Vorteile:⬤ Die Charaktere sind tief entwickelt, mit reichen psychologischen Einsichten
⬤ Themen wie Freundschaft und Selbstbeobachtung kommen bei den Lesern gut an
⬤ die Prosa ist fein ausgearbeitet und wunderschön beschreibend
⬤ das Buch wird als eine ergreifende, bewegende Geschichte geschätzt, die erfolgreich das Leben von Überlebenden einer schwierigen Vergangenheit schildert.
⬤ Viele Leser fanden das Buch langatmig und ermüdend, mit sich wiederholender Psychologie, die zu Langeweile führte
⬤ einige bemerkten einen Mangel an Action oder dramatischen Ereignissen während der Geschichte
⬤ einige Rezensionen erwähnten, dass die Charaktere flach oder unsympathisch wirkten
⬤ der Roman mag nicht diejenigen ansprechen, die dynamische Erzählungen bevorzugen.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Latecomers
Ein Roman über die 50-jährige Freundschaft zweier ungleicher deutscher Flüchtlinge, die als Kinder aus Nazi-Deutschland nach England kamen.
Ihre Freundschaft wird zu einem witzigen und zugleich berührenden Modell für die Art und Weise, wie Menschen mit der Tragödie des Lebens zurechtkommen.