Bewertung:

Die Rezensionen zu „Look at Me“ von Anita Brookner heben eine fesselnde, aber introspektive Erzählung hervor, in deren Mittelpunkt die einsame Protagonistin Frances Hinton steht. Während viele Leser die tiefgründige Charakterstudie des Buches und die Erkundung von Themen wie Einsamkeit und die Komplexität menschlicher Gefühle schätzen, kritisieren andere das langsame Tempo und den Mangel an Handlung.
Vorteile:Fesselnde Charakterstudie, tiefe Selbstbeobachtung und Erforschung der Einsamkeit, meisterhafter Schreibstil, sympathische Protagonistin, lebendige Beschreibungen Londons, reiche innere Landschaft, zum Nachdenken anregende Einblicke in menschliche Beziehungen.
Nachteile:Langsames Tempo mit minimaler Handlung, einige Leser empfanden es als trocken und langweilig, das Zögern des Protagonisten kann frustrierend sein, und das Buch mag auf manche anfangs prätentiös wirken.
(basierend auf 32 Leserbewertungen)
Look At Me
Wenn eine Sache einmal bekannt ist, kann sie nie mehr unbekannt sein. Tagsüber arbeitet Frances Hinton in einer medizinischen Bibliothek, nachts spukt sie in einem Zimmer einer Westlondoner Villa herum.
Alles ändert sich jedoch, als sie von dem charmanten Nick und seiner schillernden Frau Alix adoptiert wird. Sie nehmen sie in ihren engen Freundeskreis auf. Plötzlich ist Frances' Leben voll und voller neuer Verabredungen.
Doch zu spät erkennt Frances, dass sie vielleicht nur ein Spielball ist, den man aufhebt und wegwirft, sobald man ihn benutzt. Und dass sie mit einer einzigen Handlung, die Alix' Wünschen zuwiderläuft, alles verlieren könnte...