Bewertung:

Das Buch „Vorfälle in der Rue Laugier“ von Anita Brookner ist eine komplexe Erforschung von Beziehungen, in deren Mittelpunkt die Figur Maud Gonthier und ihre Reise durch Liebe und Enttäuschung steht. Während die einen die Prosa elegant und eindrucksvoll finden, empfinden andere die Erzählung als deprimierend, weil sie von unerfüllten Träumen und emotionaler Verkümmerung handelt.
Vorteile:Der Schreibstil wird für seine Eleganz und Raffinesse gelobt, und einige Leser empfinden ihn als angenehm zu lesen. Die Charaktere werden als realistisch und nachvollziehbar angesehen und regen zum Nachdenken über Lebenserfahrungen an. Brookners Fähigkeit, sich in die Komplexität menschlicher Beziehungen hineinzuversetzen, wird besonders gewürdigt.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch deprimierend, da es die tragischen Elemente im Leben der Figuren und ihr ständiges Scheitern auf dem Weg zum Glück hervorhebt. Die Leser wiesen auch darauf hin, dass die Zeitlinie nicht mit den beschriebenen Verhaltensweisen der Figuren und gesellschaftlichen Normen übereinstimmt. Insgesamt sind einige Rezensenten der Meinung, dass es aufgrund der emotionalen Schwere der Geschichte schwierig war, sich in die Figuren einzufühlen.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Incidents in the Rue Laugier
Maud Gonthier sehnt sich nach einem Ausbruch aus dem Kokon der bürgerlichen Bescheidenheit.
Der prächtige, katzbucklige David Tyler scheint einen solchen zu bieten. In diesem stilvollen, tiefgründigen Roman des Booker-Preisträgers (Hotel du Lac) entwickelt sich aus Mauds Verführung eine Chemie aus Sehnsucht, Sinnlichkeit und Verrat - mit einem überraschenden Höhepunkt.