Bewertung:

Die Rezensionen zu „Bekenntnisse einer Maske“ von Yukio Mishima heben eine komplexe Erforschung von Identität, Sexualität und kulturellem Kontext hervor, die im Japan der Vorkriegszeit spielt. Die Erzählung, die in ihrer Prosa atemberaubend ist, setzt sich mit schweren Themen auseinander, die die Leserschaft polarisieren können und sowohl Bewunderung für ihre Ehrlichkeit als auch Kritik für ihr Tempo und ihren Stil hervorrufen.
Vorteile:⬤ Schön und poetisch geschrieben.
⬤ Fesselnde Erforschung von Sexualität und Identität.
⬤ Bietet eine einzigartige kulturelle Perspektive auf das Nachkriegs-Japan.
⬤ Starke Themen, die Sehnsucht, Begehren und Selbstuntersuchung ansprechen.
⬤ Einige Leser fanden den inneren Konflikt und die Tiefe der Charaktere fesselnd und aufschlussreich.
⬤ Das Tempo kann sich langsam und langweilig anfühlen, besonders in den ersten Kapiteln.
⬤ Die Struktur kann unzusammenhängend sein, was es einigen Lesern schwer macht, sich voll und ganz auf das Buch einzulassen.
⬤ Grafische und manchmal beunruhigende Bilder im Zusammenhang mit Sexualität und Gewalt könnten für manche unangenehm sein.
⬤ Es wurden Übersetzungsprobleme festgestellt, die die Klarheit einiger Sätze beeinträchtigen.
⬤ Einigen Lesern fehlte es an der Entwicklung des Charakters des Protagonisten.
(basierend auf 78 Leserbewertungen)
Confessions of a Mask
Bekenntnisse einer Maske erzählt die Geschichte von Kochan, einem heranwachsenden Jungen, der von seiner aufkeimenden Anziehung zu Männern gequält wird: Er möchte "normal" sein. Kochan ist kleinwüchsig und nicht in der Lage, an den sportlichen Aktivitäten seiner Klassenkameraden teilzunehmen.
Er beginnt zu bemerken, dass er sich zu einigen Jungen in seiner Klasse hingezogen fühlt, insbesondere zu dem pubertierenden Körper seines Freundes Omi. Um seine Homosexualität zu verbergen, wirbt er um eine Frau, Sonoko, aber das verschlimmert seine Gefühle für Männer. Als die Nachricht vom Krieg Tokio erreicht, denkt Kochan über das Schicksal Japans und seinen Platz in der tief verwurzelten Anständigkeit des Landes nach.
Bekenntnisse einer Maske spiegelt Mishimas eigenes Erwachsenwerden im Japan der Nachkriegszeit wider. Seine Veröffentlichung auf Englisch - gelobt von Gore Vidal, James Baldwin und Christopher Isherwood - verhalf dem jungen Yukio Mishima zu internationalem Ruhm.