
From Notebooks and Personal Papers
Rainer Maria Rilke (1875-1926) gilt als einer der großen Dichter der europäischen Moderne des 20. Jahrhunderts.
Jahrhunderts. Von 1921 bis 1926 lebte er in der Südschweiz, in einer Region namens Wallis. Nach der Fertigstellung der Duineser Elegien und der Sonette an Orpheus begann Rilke, sowohl auf Französisch als auch auf Deutsch zu arbeiten.
Eine Sammlung französischer Gedichte, die an die Walliser Landschaft gerichtet sind, Quatrains Valaisans, wurde 1926 veröffentlicht. Im Mai desselben Jahres schickte Rilke seinen Verlegern eine Zusammenstellung deutschsprachiger Gedichte als mögliches Manuskript; der Großteil dieser Gedichte stammt aus dem Jahr 1924, aber die Sammlung enthielt sowohl Material aus einem kürzlich wiedergefundenen Tagebuch von 1906 als auch eine letzte Reihe von Gedichten, die in den letzten beiden Jahren seines Lebens geschrieben wurden.
Das letzte dieser Gedichte schickte Rilke im August 1926; nur vier Monate später starb er an den Folgen einer Leukämieerkrankung. Der vorliegende Band ist die erste englische Übersetzung dieser Gedichte in der Anordnung, die Rilke 1926 festgelegt hatte.
Die hier übersetzte Fassung ist bisher nur auf Deutsch als Aus Taschen-Büchern und Merk-Blättern erschienen (Insel-Verlag, 1950).